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Traumatherapie

 

Traumatische Erfahrungen werden in der Persönlichkeit auf verschiedene Weise gespeichert, sind aber noch nicht integriert, so dass immer wieder überflutende Gefühle und andere sehr belastende Symptome die Folge sein können. Dabei ist die Art des Erinnerten und dessen Grad an Bewusstsein stark von dem Entwicklungsstand und einigen anderen zu berücksichtigenden Faktoren zur Zeit der Erfahrung abhängig. Überwältigende Gefühle werden abgespalten (Dissoziation), frühe Beziehungsmuster werden verinnerlicht (Introjektion) und in aktuellen Beziehungen wiedererlebt. Abwehrmechanismen kontrollieren die Gefühle und verändern die Wahrnehmung anderer wie auch die Eigenwahrnehmung; sie unterdrücken innere Bedürfnisse und verhindern die befriedigende Teilnahme am Leben.

 

Traumatherapie legt vor allem Wert auf die Stabilisierung der traumatisierten Menschen. Sie stärkt vorhandene Ressourcen, um der Konfrontation mit belastenden Inhalten gewachsen zu sein. Das bedeutet Schutz des Klienten vor einer Retraumatisierung. Die Erzeugung von hilfreichen Imaginationen auf allen Sinnesebenen auf einer „Inneren Bühne“ kann systematisch eingeübt und vom Klienten später selbstständig zur Stressreduktion eingesetzt werden. Die Konfrontation mit  traumatisierenden Inhalten findet, wenn erforderlich, nur auf äußerst achtsame Weise und erst zu einem Zeitpunkt der Therapie statt, zu dem der Klient die Distanzierung zu den auslösenden Ereignissen beherrscht und sicheren Zugang zu seinen Ressourcen hat.

 

Viele meiner Klienten haben traumatisierende Erfahrungen gemacht, die Anlass für eine Therapie sein können oder sich zuweilen erst im Verlauf der Zusammenarbeit zeigen.

 

Aspekte aus dem Repertoire der Traumatherapie nutze ich wegen des besonders behutsamen Vorgehens und der Bemühung um Stabilisierung, Aufrechterhaltung und Erhöhung der Selbstkontrolle des Klienten auch gerne ergänzend in anderen Therapieverfahren.